- 3. Teil -



Fig. 20 Im Hausinnern wird die Kultstelle auf dem Götterbrett (kamidana) mit heiligen Kultmarken (shôgatsusama) geschmückt. Anders gesagt: der Ort wird markiert (Haga 1959).



Fig. 21 Tormarken werden heute meist bloss noch als Neujahrsschmuck verstanden (kadomatsu). Ihre Herstellungsweise verrät aber, dass es sich um ein Brauchtum handelt, das viel älter ist als das technisch entwickelte Holzhaus (Nagano-Präfektur; Gurafusha 1970).



Fig. 22 Neujahrs-Tormarken (kadomatsu) aus verschiedenen Gegenden Japans (n. Yanagita 1951).



Fig. 23 Seelenaltar zum Totenfest (Naumann 1968).



Fig. 24 Der Garten als Naturkunst und Meditationsobjekt: An den täglichen und jahreszeitlichen Einwirkungen auf seine Gestaltung liest der wohnende Mensch seine bescheidene Stellung im Kosmos ab (n. Yoshida 1935).



Fig. 25 Weg-Ort-Schema: Das Bild eines kleinen Schreins im Wald aus dem Saigyô Monogatari Emaki (13. Jhdt.). Der Schrein markiert einen Ort in der Natur, das Tor den Weg auf ihn zu (n. Kageyama 1973).



Fig. 26 Weg-Ort-Schema: Hypothetische Rekonstruktion der inneren Ise-Schreinanlagen (ôdaijing×-ômiyain) im Altertum (n. Fukuyama). Die einstige Anlage wäre danach strenger in der Symmetrie als heute, mit fünf Toren entlang des Zugangs auf den Hauptschrein (shôden) angelegt gewesen (n. Itô 1977).



Fig. 27 Weg-Ort-Schema: Ausschnitt aus dem Kasuga Schrein Mandala. Zuunterst und in der Mitte je ein Tor (torii) zuoberst die Schreinanlage des Kasuga-Schreins am Fusse des Kasuga-Berges bei Nara. Auch hier geht es deutlich um Verortung in der Landschaft. Ort und Weg bilden eine klare Einheit (n. Kageyama 1973).


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