BILDER UND BILDLEGENDEN



Fig. 1 Auswahl typischer Bauernhäuser Japans (n. Minzokugaku jiten)



Fig. 2 Auf archäologischen Zeugnissen gefundene Darstellungen altertümlicher Haus- und Speicherformen (n. Itô 1977)



Fig. 3 Perspektivische Darstellung eines Bauernhauses von Niike (Okayama Präfektur; n. Beardsley 1965). Das Haus unterscheidet sich nur dimensionell von ähnlichen Stadthäusern, der Konstruktion nach ist es nicht sehr verschieden. Man beachte auch hier die deutliche Zweiteilung in Erdraum (doma) und höher gelegenenen Wohnteil.



Fig. 4a Schematische Darstellung der Entwicklung der Raumeinteilung des japanischen Bauernhauses (n. Eder 1963). Sie geht aus von zwei zweikammrigen Grundtypen mit trauf- und giebelseitigem Eingang, wobei sich der eine in die Breite, der andere in die Tiefe entwickelt. Die weiteren Typen sind Varianten dieser Entwicklungen.



Fig. 4b Schematische Darstellung der Entwicklung der Raumeinteilung des japanischen Bauernhauses von der einräumigen Urform (1), zum Zweikammertyp (2), von diesem zum Typ mit weiträumiger Stube (3, rechts hiroma) und zum einfachen Dreiraumtyp (3, links). Unter (4) sind rechts die Zimmer in einer Reihe längs des Erdraums angeordnet (heiretsu), links im Quadrat (ta no ji). Man beachte hier die Kultsäule am Uebergang zwischen Erdraum und Hochteil. Zuunterst der Typ mit verschränkter Zimmereinteilung (kuichigau). (n. Nihon minzoku jiten)



Fig. 4c Schematische Darstellung der Entwicklung der Raumeinteilung von einem zweigeteilten Grundtyp (A) aus (n. Itô 1969)



Fig. 5a Karte mit 13 Grundrisstypen von Bauernhäusern Japans (Minzokugaku jiten). Allen ist die Zweiteilung in Erdraum (doma, oder niwa) und erhöhten Wohteil [z.T. mit offener Stube (oe)] und Zimmereinteilung gemeinsam



Fig. 5b Vier Haustypen Japans in perspektivischer Darstellung mit Hauptmerkmalen: alle haben, neben Erdraumteil einen höher gelegenen Wohnteil (n. Beardsley 1968)



Fig. 6 Blick vom Erdraum (doma) gegen den gepfählten höheren Teil eines alten Hauses in der Hyogo Präfektur. Links Blick ins "gute Zimmer" (zashiki) und Wohnzimmer (ima), und dahinter ins Schlafzimmer (shinshitsu). (n. Yoshida 1971)



Fig. 7 Der alte Typus des Erdraums (doma) ist gegen den Dachraum hin nicht geschlossen (wie der höhere Wohnteil) und gibt die Sicht frei auf das von wild natürlich gekrümmten Dachbalken getragene Dachgerüst. Meist werden diese Balken funktionell als Vorrichtung gegen Erdbeben gedeutet, doch liegt wohl auch ein formales Empfinden vor, ein Archetyp der Gestaltung, der mit polaren Kontrasten schafft (n. Yoshida 1971)



Fig. 8 Plan des Hauptschreins des altertümlichen Sumiyoshi- Schreins, Osaka. Der Innenraum ist polar in einen inneren (hinteren) und äusseren (vorderen) Teil getrennt (n. Itô 1977)



Fig. 9 Zusammenstellung altertümlicher Shinto-Schreine. Die Stile lesen sich links: 1. Taisha-, 2. Shinmei- und 3. Sumiyoshi-Stil; rechts: 4. Kasuga-, 5. Nagare-, 6. Hachiman- und 7. Hiyoshi-Stil. 1, 3, 6, und 7 zeigen polare Aufteilung des geschlossenen Sakralraums in eine innere (hintere) und eine äussere (vordere) Zone. Bei allen ist der Sakralraum geschlossener Körper mit erhöhtem, gedieltem Boden, mit je nur einer, entweder giebel- oder traufseitigen Oeffnung. 1, 2, 5, 6, 7, sind ringsum mit Veranden umgeben (4 nur frontseitig). Bei allen Typen sind die Zugänge durch Treppen und/oder vorgesetzte, aus dem Hauptdach fliessende, Vordächer explizit als offener Vorraum betont. Sie nehmen Bezug auf den Weg-Teil der Anlage (n. Entô 1974)


Bilder und Bildlegenden Teil 2
Zum Text: 1. Teil, 2. Teil, 3. Teil
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