ANTHROPOLOGIE
VON ARCHITEKTUR UND HABITAT



 

ARCHITEKTUR, RAUM UND SEDENTÄRE KULTUR - AUF DEM WEG ZU EINER GLOBALEN ANTHROPOLOGIE

Umrisse einer Theorie
zur Evolution des
architektonisch demarkierten Siedelns
 

von Nold Egenter


 



 
 
Architektur- und Habitat-Anthropologie (AHA) hat folgende 5 Punkte zum Inhalt:


1
ARCHITEKTURTHEORIE

Die anthropologisch definierte Architekturtheorie kritisiert Modernismus und Postmoderne hinsichtlich der folgenden Punkte:


2
AUFBAU EINER
ANTHROPOLOGISCH DEFINIERTEN ARCHITEKTURTHEORIE

 


3
KULTURTHEORIE


 


• Die systematisch-entwicklungstheoretische Untersuchung des hominoiden und hominiden Demarkations- und Siedlungsverhaltens ist höchst fruchtbar.
• Sie vermag theoretisch klare Entwicklungslinien aufzuweisen:

• Sehr wahrscheinlich dank ihrer zunehmenden Körpergrösse begannen sich die frühesten grossen Affen im Miozän, vor ca. 22 Millionen Jahren ihre Nächte in horizontal schlafender Position zu verbringen, indem sie sich im Astwerk Nester bauten. Wir können entsprechend für die von den Yerkes (1929) vorgeschlagene 'Konstruktivität' als protokulturelles hominoides Verhalten eine beachtliche zeitliche Tiefe annehmen.

des konstruktiven Verhaltens vom routinierten Nestbau der Pongiden, resp. der Miozän Prototypen der grossen Affen (ca. 22 Millionen Jahre) über die architektonisch demarkierte Eroberung des Raums (vermehrte territoriale Kontrolle über Nahrungsbeschaffung (Paläo- und Mesolithikum; tectiformes etc.), Haus- und Siedlungsentwicklung (Alte, Mittlere und Neue Altsteinzeit)
• Die Grundlagen der frühen Reichs- und Städtebildungen der Bronzezeit
• Die eigentliche Geschichte als Geschichte der Staatsbildungen mit Stadtbildungen und agraren Landschaften (Urban versus Rural-Dichotomy).
• In dieser Kulturtheorie zeigen sich relativ klare Verhältnisse, weil sie sich von unten, mit wenigen Initial-Parametern entwicklungstheoretisch aufbaut, im Gegensatz zu rationalistischen Theorien, die in einer Vielheit modern-entwickelter Parameter beliebige Definitionen erlauben, die dann zurückprojizierend bearbeitet werden (moderner Pluralismus).
• Kurz, die Disziplinen der Humanforschung erweisen sich entwicklungstheoretisch als Spätphänomen, das für die Darstellung früher und nicht-europäischer Kulturen enorme Verzerrungen produziert .

• Die Weltgeschichte wird in vier Phasen eingeteilt:
(1) Hominoide temporäre Nachtlager und andere Weg- etc. Zeichen im Aktions-Raum
(2)

(2) prä- und para-urbanes lokal-rurales Siedlungskontinuum [Vorgeschichte, jedoch in traditionelle 'rurale' Gesellschaften hinein kontinuierend]
(3) Frühe theokratische Stadt-Reiche
(4) Geschichte städtischer Vorherrschaft
 
 

4
KULTURKRITIK


 



 

5
GLOBALE ANTHROPOLOGIE


 


6
SCHLUSS